eparo – Digital Service Design

Das Blog von eparo.de

21. Juli, 2014

Rückblick: Erster „GovJam“ Hamburg – Wie Service Designer unsere Städte verbessern können

GovJam Sketch von Britta Ullrich

Trust – unter diesem Motto stand der erste GovJam in Hamburg Anfang Juni 2014. Die Aufgabe: In nur 48 Stunden sollten rund 20 Teilnehmer mit den Methoden des Design Thinking (DT) die öffentlichen Dienstleistungen der Großstadt Hamburg verbessern. eparo als Service Design Manufaktur durfte natürlich nicht fehlen. Gleich zwei Leute aus dem eparo-Team waren dabei. Unser Werkstudent Malte Lücken war begeistert und wollte unbedingt diesen Blogbeitrag schreiben. Malte erzählt, warum Hamburger einen flexiblen Reparatur-Service brauchen und wie Rentner Helmut mit seinem Repair-Mobil auf öffentlichen Plätzen zum Einsatz kommen könnte.

Global GovJam – offene Behördentüren für Service-Designer

Der GovJam Hamburg ist Teil eines weltweiten Projektes unter dem Namen Global GovJam.

Zusammen mit verschiedenen Städten erarbeiten die Teilnehmer eine neue Service-Idee, die von der Stadt weiterentwickelt werden kann. Daher steht das Gov in GovJam für Government. In diesem Jahr waren es 24 verschiedene Länder, die vom 03.06.14 – 05.06.14 gleichzeitig an Ideen zur Verbesserung des öffentlichen Raums arbeiteten.

Da wir das Projekt extrem spannend finden, nahmen Magi und ich am GovJam teil. In einer interdisziplinären Gruppe von rund 20 Teilnehmern versuchten wir die Probleme von Bürgern zu erkennen und lösende Serviceleistungen mit den Methoden des DT zu kreieren.

Ablauf eines GovJams

Illustrationen: Adrian Paulsen

Probleme der Stadt erkennen. Lösungen entwickeln

Dienstag: Abends trafen sich die Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Xing AG, um gemeinsam Probleme des öffentlichen Raums zu finden und Teams zu bilden, die sich in den folgenden Tagen über mögliche Lösungskonzepte den Kopf zerbrechen würden. Wie kann man den Austausch von Wissen zwischen jungen und alten Menschen verbessern? Wie können wir die Entwicklung von Kreativität bei Schulkindern fördern? Meine Gruppe hatte die Aufgabe handwerkliche Arbeit wieder „sexy“ zu machen.

Mit Straßenumfragen Zielgruppen kennenlernen

Mittwoch: Morgens stand die Konkretisierung der Thematik auf dem Plan. Wir leiteten drei Fragen für eine  Benutzerbefragung unserer möglichen Zielgruppe ab und gingen dann für eine Stunde raus auf die Straße. „Was fällt Ihnen spontan zu dem Begriff Handwerk ein?“ oder „Haben Sie schon einmal selbst etwas repariert?“ – durch kurze offene Fragen versuchte meine Gruppe im Getümmel eines Radioballetts von 1000 Schülern aus 20 Hamburger Schulen (abendblatt.de/128715355) herauszufinden, ob handwerkliche Arbeit „sexy“ ist und wie die Hamburger mit Gegenständen umgehen, die kaputt gegangen sind.

Personas definieren: Der typische Hamburger hat keine Zeit – auch nicht für Reparaturen

Nach der Mittagspause analysierten wir unsere Umfragen. Schließlich hatten wir ein genaueres Bild unserer Zielgruppe, unsere so genannten Personas. Ergebnis: Hamburger würden durchaus selbst Geräte reparieren. Wenn die Bedingungen stimmen: Sie müssen wissen wie es geht, das richtige Equipment besitzen und am besten auch noch Zeit haben. Da dies selten vorkommt, werden gerade kleinere Geräte oft schnell weggeworfen. Besonders bei einer jüngeren Zielgruppe vom um die 20 Jahre kam noch der Punkt der Bequemlichkeit hinzu. „Bloß nicht zu weit weg gehen!“.

Die Idee: Der fahrende Handwerker Helmut und sein Repair-Mobil

Unter Berücksichtigung dieser Probleme folgte die Ideenfindung für einen möglichen Service. Nach mehreren Iterationen durch Diskussionen in unserer Gruppe und dem Feedback anderer Gruppenmitglieder war am Abend eine erste Idee greifbar. Zusätzlich zu den bekannten Repair Cafés (repaircafe.org/de/) überlegten wir uns einen mobilen Service. Unseren fahrenden Handwerker nannten wir Helmut, ein Rentner, der Spaß und das Know-how hat, mit anderen zusammen kaputte Geräte zu reparieren. Er fährt mit seinem Repair-Mobil zu verschiedenen belebten Punkten in der Stadt, um direkt vor Ort mit Anwohnern Geräte zu reparieren. Wem das immer noch zu weit weg ist, der kann ihn sogar zu einer Repair-Party bei sich zu Hause einladen. Einzige Voraussetzungen – es müssen mindestens 6 Leute mit kaputten Geräten kommen.

Der Prototyp aus Lego

Diese Idee wurde in den Morgenstunden des dritten Tages zu einem komprimierten Satz zusammengefasst.

Anschließend wurden Prototypen erstellt. Meine Gruppe entschied sich zum Testen einen Prototyp mit Lego zu bauen.

Lego Prototyp: Auto

Mit diesem Prototyp erzählten wir mehreren Menschengruppen vor dem Gebäude der Kulturbehörde Hamburg von unserer Idee und herhielten viel positives Feedback.

Prototyp auf offener Straße testen

Fazit: Spaß trotz Zeitdruck

Am Nachmittag stellten alle Gruppen ihre Services vor und verließen den GovJam in der Hoffnung, dass die Ideen von der Stadt Hamburg gehört und umgesetzt werden.

Die drei Tage waren anstrengend, aber auch sehr inspirierend. Man konnte eine Menge neue Kontakte knüpfen und viele Methoden praktisch anwenden. Trotz des ständigen Zeitdrucks wurde viel gelacht und es hat insgesamt großen Spaß gemacht.

Aus diesem Grund wird eparo sicherlich auch das nächste Mal Hauptsponsor des GovJam Hamburg sein.

Wer mehr über den GovJam und die anderen Projekte erfahren möchte, findet unter folgender Adresse mehr Informationen: govjam.org.

 

 
25. Juni, 2014

Paper-Prototyping-Vorlagen für Desktop und Smartphone als Download

Foto 22.05.14 11 04 46Für die von uns verwendeten Paper-Prototyping Methoden (zum Beispiel bei unser “Design Studio”) brauchen wir  Scribble-Vorlagen für die verschiedenen Displays und Devices (Desktop, Tablet, Smartphone).  Also haben wir kurzerhand unsere eigenen Vorlagen gestaltet und für unsere tägliche Arbeit und in den Workshops intensiv genutzt.

Was macht man nun, wenn man beobachtet, dass Workshop-Teilnehmer die Scribble-Vorlagen richtig toll finden und sogar immer auch ein paar Exemplare mitnehmen? Richtig, man macht eine Creative Commons-Lizenz darauf und und gibt die Vorlagen zum Download frei.

Viel Spaß damit!
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auf unserer Facebook-Seite Bilder von euren Ideen, die mit unseren Vorlagen Gestalt angenommen haben, postet. Und über Follower freuen wir uns natürlich auch…

Paper Prototyping Vorlage – Desktop

Paper Prototyping Vorlage – Smartphone

Paper Prototyping Vorlage – Tablet

 
1. Juni, 2014

Können wir mal nen Test sehen? – Der spontane App-Test in 10 Minuten

Die App kurz erklärt...

Können wir unseren aktuellen App-Prototypen mal eben in einem Test sehen…?

Heute haben wir den Rekord für das Aufsetzen eines User-Tests für Apps gebrochen. 10 Minuten vom Anstoß bis zum Beginn des Interviews. Im Rahmen eines Kennenlerntermins mit appmotion – einer Hamburger Agentur für mobile Markenführung – haben wir vorgestellt, wie schnell, flexibel und pragmatisch unsere User-Tests ablaufen.

Darauf Lasse Lüders von appmotion: “Sag mal, wenn das so einfach geht, können wir das jetzt gleich mal eben machen? Das würde ich gerne mit dem Prototyp unserer neuen Bibliotheks-App sehen …”

Was alles in den 10 Minuten passiert ist.

Lasse erklärt Matthias, wie die App funktioniert. Lasse erklärt Matthias, wie die App funktioniert.

Als erstes habe ich mir Matthias als Interviewleiter organisiert. Das ist schon beinahe ein unfairer Vorteil, da ich weiss, dass ihn nach Hunderten von Tests so etwas überhaupt nicht aus der Ruhe bringt.

Er musste das Lab dann noch für den App-Test aufräumen, da wir Anfang der Woche dort mit Emotionen-Tracking und Hautleitfähigkeitsmessungen experimentiert haben.

Parallel wurde ein Proband rekrutiert. Hier hatten wir bei den nichtsahnenden Kollegen aus dem Feldservice gute Auswahl. Caro passte dann am besten ins Rekrutierungsprofil und wurde ins Lab gebeten.

Die App im TestDer Teil dauert “in echt” natürlich eher 5 Werktage als 5 Minuten.

Ebenfalls parallel wurde die Technik im Beobachtungsraum angeschaltet und die Franzbrötchen dort auf den Tisch gestellt. Die gehören bei uns einfach zum Test dazu…

Abschließend hat Lasse dann noch Matthias in die App eingewiesen und mit ihm die Testszenarien durchgesprochen. Und dann ging der Test auch schon los.

Auch so spontan gibt es lohnende Erkenntnisse.

Entspannt zurückgelehnt den Test beobachten

Es war interessant zu beobachten, wie aufmerksam die Kollegen von appmotion den Spontantest beobachtet haben. “Den Login findet sie nie” wurde gewettet. Als Digital Native war das dann aber kaum eine Hürde für Caro.

Der Unterschied zwischen fälligen Büchern und ausgeliehenen Büchern war dann aber schon schwerer zu verstehen und auch das Vormerken hat etwas gedauert.

UX-Tests als Ersatz von Abstimmungsworkshops

Nach dem Test hatten wir wohl alle davon überzeugt, wie viel ein Test bringt und wie einfach er aufzusetzen ist. In der Diskussion habe ich dann noch eine Lanze dafür gebrochen, User-Tests als Teil von Abstimmungsworkshops zu nutzen. Damit bindet man die Kunden super mit ein, spart viel Zeit und kann schon am Abend des Tests Entscheidungen treffen. Besonders gut in frühen Konzeptphasen. Aber dazu schreibe bald mal ausführlicher…

Wir sehen uns bald wieder

Ich bin sicher, dass wir ziemlich bald die erste App von appmotion im Test bei uns haben werden. Noch mal vielen Dank an Lasse für die kleine Herausforderung. Allein die Gesichter meiner Kollegen (“Ihr müsst mal eben raus aus dem Konfi, wir wollen hier in 10 Minuten einen Test beobachten.”) waren die Sache wert.

 
27. Mai, 2014

IA-Konferenz 2014: Mein persönlicher Rückblick

IA-Konferenz 2014 header

Auch in diesem Jahr waren wir wieder bei der IA-Konferenz in Berlin. Als Silber-Sponsor und außerdem mit zwei Vorträgen und einem Axure Workshop. Natürlich alle sauber durch den Call for Papers eingereicht und ausgewählt.

Viele Freunde getroffen, ein paar Inspirationen und die Erkenntnis, vieles schon ganz gut zu machen.

“Brand Experience” als zentrales Thema

Notizen und Methodenkarten

In derletzten Woche war ich wie jedes Jahr auf der IA-Konferenz. IA steht für “Informationsarchitektur”. Zum Glück reden inzwischen alle von UX (= “User Experience”). Das mit dem “IA” erinnert mich irgendwie immer an Esel.

Dieses Jahr stand die Konferenz unter dem Motto “Brand Experience”. Ein spannendes Thema, da es die aktuell etwas entfremdeten Lager Kunde=Brand und User=UX vielleicht wieder zusammenbringen kann. Man konnte schon an den Klamotten erkennen, dass dieses Jahr deutlich mehr “Werber” bei der Konferenz waren.

Natürlich gab es auch wieder Methodenkarten – und zwar die Nummern 75-89. Keine Ahnung, wo die diese ganzen Methoden zusammensuchen. Die wurden jedenfalls wieder rege getauscht. Ich hab am Schluss geschwächelt und es fehlen mir zwei Karten (79 und 89: wer die über hat: bitte schicken).

Durchwachsene Vorträge

Natürlich war das Programm teilweise sehr markenlastig. Irgendwann am zweiten Tag konnte man dann das Word “Marke” nicht mehr hören. Leider waren mir die meisten “Marken”-Vorträge zu allgemein und haben das Zusammenspiel von Marke, User Experience und Interaktion zu wenig beleuchtet.

Gut gefallen haben mir Amir Mirsahi mit “Customer Decision Journey”, Rupert Platz mit “Folgst du noch oder formst du schon?”

Sehr unterhaltsam war auch Oliver Gerstheimer mit seinem Appell an Ehre und Leidenschaft der Designer. War lustig, wie alle Zuhörer durch ihre Hände starrten.

Immer wieder schön sind auch die Eindrücke, die Sabine Stössel aus Afrika mitbringt. Der Kreditkartenleser für jedermann könnte die Probleme bei Mobile Payment lösen…

Aber es gab leider auch viele oberflächliche und uninspirierende Vorträge. Da bin ich dann lieber raus gegangen…

Iris und Markus zu “Marke in der Interaktion”

Iris Viebke und Markus WienenIris Viebke (inMind Experts) und Markus Wienen (eparo) haben in ihrem Vortrag unser neuestes Testformat vorgestellt. Zusammengefasst: Usability-Test machen, Mimik und Körperhaltung filmen, “Micro-Expressions” analysieren und Emotionen zu Interaktionen zuordnen.

Damit lässt sich dann belegen, dass ein Formular Ekel auslöst.

Dem Ganzen liegt das Konzept der Basisemotionen von Paul Ekman (http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Ekman) zugrunde. Diese Emotionen lassen sich nicht bewusst steuern. Wenn ich mich freue, dann sieht man das, zumindest für die ersten 40-100 Millisekunden. Dann kann das Bewusstsein eingreifen und wieder auf Pokergesicht umschalten.

Geschulte Beobachter können diese Basisemotionen lesen und klar benennen. Das haben Iris und Markus im Rahmen von Usability-Test gemacht und können jetzt Emotionen in der Interaktion nachweisbar dokumentieren.

Rolf zu “Gemeinsam sind wir stark”

Rolf beim VortragIch habe auch einen Vortrag gehalten. Ursprünglich wollte ich ein paar meiner Lieblings-Tools für Service Design Projekte vorstellen. Habe dann bei der Vorbereitung aber gemerkt, dass es viel wichtiger ist, erst mal klar zu machen, warum digitale Services nur im Team entstehen können. Und bei Team meine ich die Kombination aus Kunde/Auftraggeber und Dienstleister.

digital ist komplex kompromiss kunst.jpg“Digital ist komplex, Kompromiss und Kunst” – das Chart kam wohl gut an. Es ging jedenfalls häufig in Tweets rum. Das war das Plädoyer für eine frühe und enge Zusammenarbeit, da man komplexe Kompromisse nicht mehr erklären kann und es für Kunst keine Akzeptanzkriterien gibt.

Der Vortrag liegt auf Slideshare

 

 

Bis denne…

eparo auf der IA-Konferenz 2014

Insgesamt ist die IA-Konferenz für mich immer eine Art Familientreffen. Ich sehe alte Bekannte wieder und lerne motivierte und qualifizierte Menschen kennen.

Ach ja, Sponsor sind wir eigentlich nur, damit wir beim Mittagessen einen garantierten Sitzplatz haben und unsere Taschen deponieren können.

Bis nächstes Jahr – und tausend Dank an die Organisatoren (Jan, Norbert, Piet, Stephen, Wolf)

 
20. Mai, 2014

eparo auf der Deutschen Konferenz für Informationsarchitektur (IA-Konferenz), Berlin

Termin: 23./24.05.2014
Thema: Brand Experience
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstr. 38, 10117

Berlin - Bereits zum achten Mal findet die Konzepter-Konferenz in Berlin statt. eparo ist auch diesmal wieder als „Silber-Sponsor“ dabei. Wir sind mit zwei Vorträgen und einem Workshop vertreten. Außerdem verlosen wir wieder eine Axure-Lizenz. Einfach die Visitenkarte an unserem eparo-Stand in die Verlosungs-Box werfen!

Genauere Infos zur Ziehung: Letzter Teilnahmetag: 24.05 bis 20:00 Uhr. Die Ziehung findet am 28.05.14 statt & wird als Video bei Facebook veröffentlicht. Es wird eine zufällige Ziehung zwischen Likes und eingeworfenen Visitenkarten auf der iA-Konferenz sein. Den Gewinner werden wir elektronisch entweder per Facebook-Nachricht oder per Email kontaktieren. Die übermittelten Daten werden ausschließlich zum Zweck der Ermittlung des Gewinners erhoben.

eparo-Workshop

22.05., 14:00 – 18:00 Uhr, KALKSCHEUNE – Seminarräume, 1. Stock – Johannisstr. 2, 10117 Berlin

Rolf bietet einen Workshop an: Responsive Prototyping mit Axure 7 – Mit den neuen Features von Axure 7 coole “Responsive Prototypes” bauen.
http://2014.iakonferenz.org/workshops#6

eparo-Vorträge

23.05., 10:40 – 11:15 Uhr, Saal 2

Markus (eparo) und Iris Viebke (InMind) sprechen zum Thema „Markenwerte in der Interaktion“. Wie wir Brand Experience messen können – und warum wir das tun sollten
http://2014.iakonferenz.org/sprecher#3

24.05., 10:40 – 11:15 Uhr, Saal 2

Rolfs Vortrag hat dieses Jahr das Thema “Digitales Service Design – Gemeinsam sind wir stark”. Co-Creation, Participatory-Design – Das Zusammenspiel von Kunde, Agentur und Nutzer
http://2014.iakonferenz.org/sprecher#17

 

Tickets

Als “Silber-Sponsor” haben wir die Möglichkeit Rabatt-Codes für die Teilnahme an den iA-Workshops am Donnerstag zu vergeben. Bei Interesse bitte eine kurze Nachricht an info@eparo.de

 
20. Mai, 2014

Was User lesen wollen – User Centered Content Schulung für Online-Redakteure und Texter

Was müssen Redakteure und Texter wissen, um erfolgreiche Texte zu schreiben? Wie sieht Content aus, den User auch wirklich lesen? Klar ist: Gute Online-Texter brauchen heute mehr als nur eine „Gute Schreibe“. Sie müssen zusätzlich wissen, wie Online-User wirklich „ticken“, wie sie sich durch Webseiten bewegen und wie sie einenbestimmten Content finden. Und dazu natürlich auch noch optimiert für Google.
Genau das vermittelt unsere neue User Centered Content-Schulung.

User Centered Content - Anforderungen an Redakteure
User Experience, Journalismus & SEO: Die Schulung verbindet 3 Kerndisziplinen für guten Content

In der Schulung werden Erkenntnisse aus drei Disziplinen zusammengebracht, die sonst nur separat betrachtet werden: User Experience, Journalismus und Suchmaschinenoptimierung. Die Schulung ist konzipiert für zwei Tage und vermittelt Basis- und Expertenwissen. Die Schulungsleiter Rolf Schulte Strathaus (Geschäftsführer eparo GmbH) und Online-Journalist Mirko Gründer setzen neben der Vermittlung von Fachwissen vor allem auf praktische Beispiele und Anwendungs-Übungen. Das Besondere: Für jede Schulung werden in einem separaten User-Test Beispiele gewonnen, die exakt zum Arbeitsbereich der zu schulenden Redakteure passen.


Das Ergebnis der Schulung: Ein Geisteswandel in der Online Redaktion

In unserer letzten Schulung saßen Online-Redakteure einer großen Einzelhandelskette. Das Feedback nach der eintägigen Schulung war extrem positiv. „Ab morgen schreibe ich definitiv anders!“ war sich nicht nur ein Teilnehmer sicher. Ebenso wie die Kombination der Themen hat dabei auch das Zusammenspiel unserer Trainer überzeugt: Rolf Schulte Strathaus testet, konzipiert und optimiert seit über 15 Jahren nutzerzentrierte digitale Services. Mirko Gründer arbeitet als freier Journalist seit über acht Jahren an der Schnittstelle aus Text und Suchmaschinenoptimierung.
Die nächsten Schulungstermine sind bereits geplant…

Anfragen gerne an training@eparo.de

 
4. April, 2014

Service Design Drinks Hamburg bei eparo: Interaktion macht Marke

Die Teilnehmer der Service Drinks zu Gast bei eparo

Am vergangenen Dienstag waren die Service Design Drinks zu Gast bei eparo. Alle zwei Monate treffen sich Service-Experten, UXler und alle Interessierten zu Vorträgen und  zum informellen Austausch. Dieses Mal haben wir die Räumlichkeiten gestellt. Rolf hat zudem referiert zum Thema „Interaktion macht Marke“ (Folien auf Slideshare folgen demnächst).

 

Interaktion macht Marke

Rolf bei seinem Vortrag zu Interaktion macht MarkeHinter dem Thema steht die Beobachtung, dass die Interaktionen mit den Services einer Marke die Markenwerte in der Regel höchstens als Zufallsprodukt widerspiegeln. Dabei sollten, aus unserer Sicht, alle Touchpoints des Services diese Werte repräsentieren, um eine konsistente Markenwahrnehmung zu gewährleisten. Hier liegt noch viel Potenzial brach.

Nach dem kurzen Input folgte eine Hands-on Session, bei der die Teilnehmer sich mittels der Methode des Design Studios sich Gedanken zur Umsetzung des Markenwertes fair für die EthikBank machten. Ziel war es die ersten Prozessschritte der Beantragung eines Privatkredits bei der EthikBank möglichst fair zu gestalten.

 

Design Studio für die "faire Bank" - Service Drinks - Interaktion macht Marke

Die Ideen reichten von der schlichten hundertprozentigen Transparenz der Konditionen, über Einsatz der Zinsen für humanitäre Projekte und vielseitig andere Ansätze. Der Abend ist dann bei der Diskussion der Ergebnisse und einem guten Wein ausgeklungen. Vielen Dank an alle Teilnehmer und die Organisatoren!

Update: Jetzt sind die Folien auf SlideShare zu finden.

 

 
27. Februar, 2014

eparo war 2013 unter den Top 5% bei Slideshare: Wir werden gelesen!

eparo top5 bei slideshare in 2013
Wir zählen mit unseren Beiträgen zu den Top 5% der Inhaltebereitsteller auf Slideshare. Unsere Beiträge wurden mehr als 5.500 mal angesehen!

Wir haben insgesamt elf Vorträge zu den Themen Service Design und UX hochgeladen. Unter anderem waren wir auf der IA und der iico Konferenz, dem Usabilitiy Kongress und dem World Usability Day vertreten, wo über 1.000 Zuhörer live dabei waren.

Wir bekommen zwar oft Lob und positives Feedback, aber dieses Votum der Slideshare-Nutzer zeigt, dass wir wohl zum Thema Digitales Service Design nützliches Wissen beitragen können. Darauf sind wir echt stolz.

Vielen Dank an alle, die unsere Inhalte angefragt, geteilt und geliked haben!

 
25. Februar, 2014

Service Design und Team-Entwicklung per OpenSpace-Konferenz

Wie ein komplettes Portal-Team den Neuanfang plant.

Alle haben sich eingebracht und waren "OpenSpace Astronauten"

Wir brauchen neue Ideen für unser Portal, die Teams arbeiten nicht optimal zusammen. Wie können wir das verbessern?” Mit diesen Fragen begann einer der spannendsten Aufträge der letzten Monate.

Wir haben eine Open Space Konferenz organisiert, um das komplette Team von Anfang an zu integrieren. Moderiert von Alexander Schilling (raumfuer) arbeiteten 42 Teilnehmer an der Neuorientierung des Unternehmens.
Das Ziel: Interne Abläufe sollten verbessert und das Produkt zukunftsfähig ausgerichtet werden.

Extra angefertigt: Blöcke für das Notieren von Ideen

Im Team waren 36 Mitarbeiter des Unternehmens, zwei Service-Design Consultants von eparo und vier extra rekrutierte Endnutzer. Komplett selbstorganisiert wurden 26 Themen identifiziert und an den zwei Tagen intensiv diskutiert.
Als Ergebnis wurden acht konkrete Projekte definiert, die in den nächsten Wochen bearbeitet werden.

Was gefällt mir? Wo möchte ich mich einbringen?

„Open Space ist einfach genial, um das gesamte Team einzubinden und Energien freizusetzen. Echtes Commitment und Mut im Unternehmen sind allerdings Voraussetzung, denn das Ergebnis kann man nicht steuern“, sagt eparo-Geschäftsführer Rolf Schulte Strathaus.
Zukünftig werde eparo diese Methode verstärkt anbieten: „Es wäre auch großartig, um z.B. mit allen Beteiligten einen großen Website-Relaunch anzustoßen.“

 

 
26. November, 2013

It`s time to share – Open Space Stammtisch Hamburg bei eparo 4.11.2013

Open Space Stammtisch bei eparo am 4.11.2013

Open Space Stammtisch bei eparo am 4.11.2013

„It`s time to share“ – unter diesem Motto hatten wir am 4.11. 2013 zum ersten Mal den Open-Space-Stammtisch bei eparo zu Gast. Organisator Alexander Schilling von raumfuer hatte wieder einmal zum eigenverantwortlichen und selbstorganisierenden Netzwerken eingeladen. 25 Teilnehmer*innen entwickelten eigene Ideen, tauschten sich in Workshops und abschließend in der großen Runde aus. Wie können wir das Teilen von Alltagsgegenständen organisieren? Wie lässt sich die Idee des change management in Unternehmen umsetzen? Diese und weitere Fragen wurden diskutiert. Open Space trägt auch den Beinamen „Kaffeepausenkonferenz“: „In dieser entspannten Atmosphäre tauschen sich die Leute – unabsichtlich – besonders angeregt aus und vernetzen sich.“ sagt Alexander.

Der Open-Space-Stammtisch findet weltweit an jedem 1. Montag der ungeraden Monate statt. Das nächste Mal am 6.Januar 2014 – wieder bei eparo.

Ich finde Open Space für unsere Projekte super spannend, um gerade zu Beginn eines Projekts wirklich alle Beteiligten einzubinden und deren Ideen ganz früh einfließen zu lassen. Open Space Methoden können uns daher sehr helfen, diese frühen “Alle sind dabei” Workshops erfolgreich durchzuführen”.